Iguazú-Wasserfälle

Iguazú (aus dem guaranischen abgeleitet für großes Wasser, y=Wasser, guasu=groß) ist der Name des Flusses sowie für die Reihe von Wasserfällen (275 genaugenommen, 20 große und 255 kleinere), die auf zweieinhalb Kilometern verteilt sind. Auch die beiden Grenzorte Argentiniens und Brasiliens hier sind nach dem großen Wasser zwischen ihnen benannt. Die Grenze zwischen Brasilien und Argentinien verläuft in der Flussmitte, die Fälle liegen aber nicht zentral sondern in einer Kurve des Flusses; der Großteil der Fälle liegt auf argentinischer Seite, dafür hat man von brasilianischer Seite den intensiveren Blick hinein.

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La Quiaca / Villazón

Ich gehe morgens zum Busterminal, Busse sollen stündlich fahren. Ich kann noch ein Ticket für einen großen Reisebus erwischen, gleicher Preis, aber vielleicht ist der ja bequemer. Nein, ist er nicht, denn ich habe keinen Sitzplatz. Nun gut, aber jetzt ist es zu spät zum Beschweren oder Umtauschen. Ich kann eine Stunde auf der Treppe sitzen, unten, direkt neben der Tür. Prima, die Sicht ist dort gut und die schlechte Türdichtung gleicht die nicht eingeschaltete Klimaanlage aus. Dann steigen Leute aus und ich habe einen bequemen Platz am Fenster – und jemand sagt sogar vorn beim Busfahrer wg. der Luft Bescheid. Mein Handyvertrag aus Argentinien funktioniert ja leider in der Region Jujuy nicht, scheint keine Abdeckung für diesen Anbieter zu geben. Immerhin geht mal ganz kurz das WLAN des Busses, so kann ich immerhin die google-Karte von La Quiaca und Villazón laden.

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Humahuaca, Iruya und 14 Colores

Nach kurzer Fahrt bin ich schnell in Humahuaca, der Ort, nach dem hier das breite Tal benannt wurde. Ich finde rasch eine gute und günstige Unterkunft und drehe noch eine Runde durch den Ort. Es wird die Tage irgendein kirchliches Fest mit einer Jungfrau gefeiert, der zu Ehren (?) am Folgetag auch eine bemalte Holzfigur unter fürchterlichem Krach (Trommeln und schräger Gesang, dazu wild durcheinanderfiepsende Panflöten) morgens um kurz nach sechs und abends nochmals – dann deutlich angeheiterter – durch den Ort getragen eird. Ich vermute werden dadurch die alten Geister und die Jungfrauen aus dem Ort vertrieben, bin mir aber nicht sicher…

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Tilcara und Gargante del Diablo

Ich komme abends in Tilcara an, die Sonne ist bereits untergegangen (zwei Stunden oder drei Stunden früher als in Ushuaia). Tilcara und seine umliegenden Orte richten einmal im Jahr zum Karneval große, landesweit bekannte Feste aus, da ist dann kein Zimmer mehr zu bekommen.

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Mendoza am Atlantik-Pazifik-Highway

Von Bariloche nehme ich den Bus nach Neuquén, die Fahrt bietet zu Beginn schöne Ausblicke auf Fluss und Schluchten. In Neuquén habe ich dreieinhalb Stunden Aufenthalt, ich schaffe es durch die Hitze zum Einkaufszentrum, finde aber nur Kleinigkeiten zum Essen und schleppe mich durch 34 Grad Hitze zurück zum Terminal. Nach drei Stunden Aufenthalt soll es weiter nach Mendoza gehen.

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San Carlos de Bariloche

Ich komme in Bariloche an, habe noch Zeit, die Touristeninfo etwas auszufragen, lerne, wie das Bussystem hier funktioniert (18km für 22 Cents…) und gehe nach dem Einchecken noch zwei Bootstouren buchen: Kosten sie bis einschließlich Silvester jeweils noch 40.000 Pesos, soll das ab Neujahr wg. der Hauptsaison auf 60.000 ansteigen…

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Esquel und Los Alerces

Heute soll es rüber nach Argentinien gehen, wohl für längere Zeit. Die Grenze liegt einige Kilometer außerhalb der Stadt, es sind weitere Kilometer zwischen den beiden Kontrollstellen und auch bis zum nächsten sehr kleinen Ort liegen nochmals ein paar Kilometer, zusammen wohl mindestens 14km. Da kein Bus fährt und es nur die Straße gibt, suche ich nach einer anderen Transportmöglichkeit. Hostelbetreiber Max bietet sich an, da er eh wieder zum Tanken rüber will, kann aber erst gegen eins/halb zwei. Um halb zwei stellt sich heraus, dass er doch nicht kann, organisiert mir aber den Daniel, der mich sogar nach Perito Moreno bringen kann, wo es mehr Busse geben soll – gegen Geld, klar. Ich will nach Norden, grob Richtung Esquel.

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